UNSERE MISSION: STOPPT PARODONTITIS!

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Wer wir sind


Auf eine Anregung von Prof. Dr. Christof Dörfer (Präsident DG Paro) gründeten Winfried Vosskötter (Diplom Biologe) und Dr. Volker Storcks (Zahnarzt) im Mai 2016 die “Aktion Stoppt Parodontitis“.
Wir sind eine gemeinnützige Organisation und bekämpfen die Volkskrankheit Parodontitis.


Die Krankheit verursacht viel Leid, Milliarden Kosten und ist der Hauptgrund für Zahnausfall. Das hat uns keine Ruhe gelassen, da die Parodontitis einfach zu heilen ist. Grundlage dafür sind die Richtlinien der EFP (European Federation of Periodontology) sowie die Erfahrungen zahlreicher Dentalhygieniker/-innen, Zahnärzt/-innen, Prophylaxe-Assistent/-innen und Wissenschaftler/-innen.


Unsere Botschaft


Der Schlüssel, um die Volkskrankheit zurückzudrängen, ist die tägliche und korrekte Mundhygiene. Nicht mehr und nicht weniger. Der Patient heilt sich am Ende selbst. Doch dazu bedarf es zwingend einer Mundhygiene-Instruktion. Denn: Ohne diese Schulung werden vor allem die Zahnzwischenräume nicht sauber. Ohne Instruktion und “Recall“ gelingt es den Menschen nicht, ihr Gebiss täglich von Plaque zu befreien. Wir nennen das "Aktivprophylaxe".Die Notwendigkeit einer Schulung geht auch aus den Richtlinien der EFP hervor.


Unsere Mission


Die Aufklärung ist unser wichtigstes Ziel, denn sie ist die Grundlage von allem. Ohne Aufklärung ist die Bereitschaft der Menschen eher gering, eine aufwendige Mundhygiene-Instruktion zu absolvieren. Auch die tägliche und lebenslange Mundhygiene wird schwer umzusetzen sein, wenn die Menschen nicht wissen, welche Konsequenzen die Parodontitis hat.

Es kann nicht die Aufgabe der Zahnarztpraxen sein, diese grundlegende Aufklärung zu leisten. Dies wäre Aufgabe des Staates oder der Krankenkassen. Wir wollen diese Lücke füllen und demonstrieren, wie eine didaktisch ansprechende Aufklärung aussehen kann.

Die individuelle Aufklärung hingegen kann nur die Zahnarztpraxis leisten, da jedes Gebiss anders ist und es auch einen großen Unterschied macht, ob es sich um eine beginnende oder weit fortgeschrittene Parodontitis handelt. Es kann keine pauschale Zahnputztechnik empfohlen werden.

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Ein weiterer Punkt unsere Mission ist die Vergütung der Mundhygiene-Instruktion. Bislang ist sie keine Kassenleistung, sondern muss von den Patienten selbst bezahlt werden. Dieser Zustand ist angesichts der Dimension der Volkskrankheit nicht haltbar, und ein wichtiger Punkt, warum die Richtlinien der EFP so schleppend umgesetzt werden.

Eine Aufklärungskampagne und die Mundhygiene-Instruktion als Kassenleistung wäre ein Meilenstein für die Mundgesundheit.


In 3 Schritten mundgesund


  1. Aufklärung
    Wir wollen dafür sorgen, dass die Bevölkerung weiß, was Parodontitis ist. So, wie es bei Karies bereits weitgehend gelungen ist. Auch wie die Krankheit verhindert und geheilt wird, muss selbstverständliches Allgemeinwissen werden.
  1. Krankenkassen sollten die Mundhygiene-Instruktion bezahlen
    Bislang muss die Instruktion noch aus eigener Tasche bezahlt werden.
  1. Zahnarztpraxen setzen diese Instruktion, den Richtlinien entsprechend, um
    Die notwendige Mundhygiene-Instruktion kann nur durchgeführt werden, wenn es auch genügend Fachkräfte dazu gibt. Tatsächlich ist das nicht so. Daher setzen wir uns dafür ein, dass wesentlich mehr Dentalhygieniker/-innen und ZMP´s (Zahnmedizinische Prophylaxe-Assistent/-innen) ausgebildet werden, und in die Zahnarztpraxen gelangen.

Unsere Arbeit


Schon heute gibt es viele Zahnarztpraxen, die eine den Richtlinien entsprechende Mundhygiene-Instruktion betreiben. Darum wollen wir diese Praxen unterstützen, z.B. mit unserem Aufklärungsmaterial. Mittlerweile haben wir gut 100 000 ParoPässe, 50 000 Broschüren und 10 000 Poster in die Praxen gebracht. Unabhängig von ParoPass und Aufklärungsmaterial kann sich jede Zahnarztpraxis, die sich an die Richtlinien der EFP hält, bei uns auf der Seite verlinken lassen. So wollen wir als zusätzliche Unterstützung neben der Aufklärung auch ein Netzwerk für Praxen und Patienten bieten. Der Patient hat ganz einfach ein Recht darauf, eine dem neusten Stand der Wissenschaft entsprechende Behandlung zu bekommen. Der Patient hat ein Recht darauf, von Parodontitis geheilt zu werden, oder diese Krankheit erst gar nicht zu bekommen. Daher bieten wir den Menschen im Netz die Möglichkeit, sich bei uns zu informieren und ab Anfang 2020 eine entsprechende Praxis in der Nähe zu finden.


Wie wir uns finanzieren


Bislang haben wir von verschiedenen Unterstützern jeweils kleine Summen für die Aufklärungsarbeit erhalten.


Dies sind die AOK Nordwest, Hager & Werken, Oral Prevent, Tandex, TePe, Dexcel Pharma und Curaprox. Auch sind wir noch gezwungen unser Aufklärungsmaterial zu verkaufen, damit wir die Kosten decken können. Doch damit können wir keine Online-Kampagne aufsetzen, um die Bevölkerung umfassend zu erreichen.


Wir hoffen, dass sich das bald ändert, so dass es heißt:


Zusammen stoppen wir Parodontitis!


Winfried Vosskötter (Diplom Biologe)


Dr. Volker Storcks (Zahnarzt)


Was Medien über uns berichten...


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