AKTION STOPPT PARODONTITIS

Hab ich`s oder hab ich`s nicht?







Jeder zweite Erwachsene ist betroffen

Parodontitis oder auch Parodontose genannt führt dazu, dass wir im Schnitt die Hälfte unserer Zähne und Teile unseres Kieferknochens verlieren. Davon ist mindestens jeder zweite Erwachsene betroffen.
Sie auch? “Hab ich´s oder hab ich´s nicht“ ist also eine wichtige Frage.


Was ist Parodontitis (Parodontose)?

 

Parodontitis ist viel mehr als nur eine Zahnfleischentzündung oder Zahnfleischrückgang.
Parodontitis ist vor allem eine Knochenentzündung!
Der Kieferknochen entzündet sich, ohne dass man es merkt. Diese chronische Entzündung zerfrisst unseren Kieferknochen und die Zähne verlieren ihre Verankerung.
Das geschieht über viele Jahre vollkommen unbemerkt, bis die Zähne wackeln. Dann ist es zu spät, denn dann sieht der Kieferknochen so aus wie auf dem Bild hier:

 
 

So sieht der Kieferknochen bei Millionen Menschen aus: Zerfressen von der Parodontitis.

Hier zum Vergleich: So sieht ein gesunder Kieferknochen aus

Eine Knochenentzündung ohne Schmerzen

Parodontitis ist deshalb auch so häufig, da sie fast immer schmerzfrei verläuft. Dr. Brandt (Vorsitzender der Zahnärztekammer Schleswig Holstein) sagt: „Wenn Parodontitis weh tun würde, hätte ich lauter weinende Patienten in meiner Praxis.“
Auch Zahnfleischbluten oder andere Symptome treten zumeist nicht auf.
Für die Mehrheit gilt: Wenn man Parodontitis bemerkt, ist es häufig schon zu spät, dann ist schon zu viel Knochenmasse verloren gegangen.

Mit zunehmendem Lebensalter steigt die Wahrscheinlichkeit für diese Erkrankung an, nur in Ausnahmefällen kann es in jungen Jahren auftreten. In der Regel beginnt die Parodontitis aber erst ab einem Alter von 30.

Wichtig: Nur der Zahnarzt kann feststellen, ob man betroffen ist.

 

Habe ich Parodontitis? Der ParoPass schafft Gewissheit:

 
 
 

Wir haben den ParoPass eingeführt, damit endlich jeder weiß, ob er Parodontitis hat oder nicht. Dazu muss man zum Zahnarzt gehen – ab einem Alter von 30 Jahren mindestens einmal im Jahr. Der behandelnde Zahnarzt führt dann eine kleine schmerzfreie Untersuchung durch:
Er misst die Tiefe der Zahnfleischfurchen, beziehungsweise der Zahnfleischtaschen.

 
 

Jeder Mensch hat Zahnfleischfurchen, und zwar rund um jeden Zahn. Das ist einfach “konstruktionsbedingt“.
Diese Furchen sind im gesunden Zustand ca. 1 bis 3 mm tief.

Doch bei der Hälfte der Deutschen werden diese Furchen tiefer.
Das geschieht durch eine Zahnfleischentzündung, die durch Bakterien verursacht wird. Wenn die Furchen eine Tiefe von 3,5 mm überschreiten, dann spricht der Zahnarzt von Zahnfleischtaschen. Dann hat man mit hoher Wahrscheinlichkeit Parodontitis, und damit eine Knochenentzündung.

 
 

Sondierung: Der Zahnarzt misst die Zahnfleischtaschen nicht mit einem Zollstock, sondern mit einer Sonde.

 
 

Die Tiefe der Zahnfleischtaschen zeigt, ob man Parodontitis hat oder nicht

Solange die Taschentiefe unter 3,5 mm liegt, hat man keine Parodontitis.
Man kann aber dennoch gefährdet sein, vor allem, wenn das Zahnfleisch entzündet ist.

Damit der ParoPass einfach und übersichtlich bleibt, haben wir ein Ampelsystem eingeführt.
Wer sich im grünen Bereich befindet, kann sicher sein: Keine Parodontitis.
Wer aber im gelben oder gar roten Bereich liegt, muss handeln!

 
 
 
 

Jeder, der Zahnfleischtaschen von 3,5 mm oder tiefer hat (Code 3 oder 4), und nicht handelt, wird seine Zähne verlieren – früher oder später.
Das sind ca. 32 Millionen Menschen in Deutschland.

Die allermeisten Menschen können innerhalb kurzer Zeit wieder in den grünen Bereich (Code 0) gelangen. Wer jedes Jahr beim Zahnarzt im grünen Bereich ist, wird sein Leben lang seine eigenen Zähne behalten und sich die Kieferknochenentzündung vom Leib halten.

 
 

Ich habe Parodontitis (rot) oder bin gefährdet (gelb).
Was kann ich tun?

Die Interdentalbürste (Zwischenraumbürste) ist der Schlüssel für ein gesundes Gebiss

 
 

Die Werbung verspricht bei einer Reihe von Produkten einen Schutz vor Parodontitis (Mundduschen, Mundspüllösungen, Schallzahnbürsten, spezielle Zahnpasta).
Wissenschaftlich erwiesen ist jedoch:

Nur die Interdentalbürste schützt zuverlässig!

Denn nur die Borsten einer Bürste reinigen unsere Zähne gründlich.
Damit krankmachende Bakterien sich nicht zu sehr vermehren können, müssen wir die Zähne rundum reinigen:
Eben auch zwischen den Zähnen – im sogenannten Zahnzwischenraum.

Es ist wissenschaftlich erwiesen: Ohne Plaque (Zahnbelag) keine Entzündung, also keine Parodontitis.
Saubere Zähne rundum = Gesundes Gebiss rundum

 
 

Was muss ich genau tun ?

  1. Morgens und abends Zähne putzen
    Gründlichkeit geht vor Häufigkeit. 
 Dabei das Zahnfleisch nicht vergessen. Wie?
    Die Zahnbürste liegt beim Putzen halb auf dem Zahn, halb auf dem Zahnfleisch. Mit leichtem Druck und kurzen Bewegungen putzen.
  2.  Einmal am Tag Interdentalbürsten benutzen
    Dazu braucht man unbedingt eine Anleitung, sonst macht es wenig Sinn.

 

Ohne Instruktion durch den Zahnarzt geht es nicht

 

Fast jeder braucht verschiedene Bürstengrößen.

Das ist wichtig, um die Bürsten fachgerecht zu verwenden.
In der Regel braucht man mehrere verschiedene Größen, denn jeder Zahnzwischenraum ist unterschiedlich groß. Nur wenn die Bürste passt, kann sie auch effektiv reinigen. Einige haben allerdings so enge Zahnzwischenräume oder schräg stehende Zähne, dass dann Zahnseide verwendet werden muss. Auch den Umgang mit der Seide sollte man sich unbedingt zeigen lassen.

Der Zahnarzt, Dentalhygieniker oder Prophylaxehelfer muss den Umgang mit den Bürsten zeigen.
Allein schon, um die richtigen Größen zu ermitteln.



 

Nicht mal eine Minute am Tag!

Es braucht ein wenig Übung, bis man mit den Bürsten gut zurechtkommt. Gerade die hinteren Zahnzwischenräume sind zunächst schwer zu erreichen. Doch schon nach kurzer Zeit geht das erstaunlich gut.
Alle, die bereits Parodontitis haben, werden anfangs eventuell auch Schmerzen verspüren, denn die Bürste schrubbt auch über das entzündete Zahnfleisch. Das sollte Sie aber noch mehr anspornen durchzuhalten, denn die Entzündung muss raus.
Und das geht nur durch die tägliche Reinigung. Als Tipp: Etwas Chlorhexidin-Salbe auf die Bürste geben, damit heilt die Entzündung schneller.
Schon nach kurzer Zeit hat man den Bürstenbogen raus. Diese knappe Minute am Tag ist sehr gut investiert, am besten abends nach der letzten Mahlzeit vor dem eigentlichen Zähneputzen.
Die Zahnzwischenraumreinigung funktioniert sogar ohne Zahnpasta, und kann daher auch überall durchgeführt werden.

Es ist macht wirklich Sinn, sich vor Parodontitis zu schützen:

  1. Sie können Ihre eigenen Zähne bis ins hohe Alter behalten
  2. Sie sparen viel Geld und sind nicht Stammgast beim Zahnarzt (Zahnersatz ist aufwendig und teuer)
  3.  Sie haben keine chronische Entzündung im Kieferknochen mit möglichen negativen Folgen für die Gesundheit des ganzen Körpers.
 
 

 
 

Fast jeder kann schon nach kurzer Zeit wieder im grünen Bereich sein. Keine andere Volkskrankheit ist so einfach in den Griff zu kriegen wie die Parodontitis.

Wer einmal im roten Bereich war (Code 3 oder 4), bleibt ein Leben lang gefährdet.
Daher ist es sehr wichtig, mindestens jedes Jahr die Zahnfleischtaschen ausmessen, und das Ergebnis in den ParoPass eintragen zu lassen. Früher galt Parodontitis als unheilbar, diese Zeiten sind vorbei.
Selbst bei einer schweren Parodontitis mit eine Taschentiefe von über 6 mm ist es möglich, diese dauerhaft zum Stillstand zu bringen. Aber nur durch das tägliche und fachgerechte Putzen .
Wenn allerdings schon zu viel Knochensubstanz verloren ist, wird die Parodontitis kaum mehr zu stoppen sein.

Deshalb mach mit bei “Deutschland nutzt den ParoPass“ und rette Deine Zähne!

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